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Auffanglager Breendonk

Katalog der Konzentrationslager-Dokumente, die sich bei dem International Tracing Service Allied High Commission for Germany befinden. Hrsg. v. d. Allied High Commission for Germany (HIOG), Bad Arolsen 1951. Catalogue of Concentration Camp Records held by the International Tracing Service, ed. Allied High Commission for Germany, Bad Arolsen 1951. In der Nummernkartei (x.x.x.5) wurden alle Hinweiskarten der Konzentrationslagerbestände nach Häftlingsnummern sortiert, es sind Duplikate der Namenkarten der ZNK Datenbank, die durch Ordnernummer und Seitenzahl den Bezug zum Dokument herstellen. Die Nummernkartei enthält sehr viele Dokumente ohne Namen. Durch die Nummernkartei sind die Dokumente nach Häftlingsnummern der verschiedenen Konzentrationslager erschlossen. Namen sind in der Zentralen Namenskartei (ZNK) des ITS recherchierbar
Die Sammlung enthält v.a.: Liste ehemaliger Häftlinge, Wachbücher, Berichte über KL Breendonk, Korrespondenz betr. Ernährung der Häftlinge Geschichte des Auffanglagers Breendonk 1940-1944: Das Fort Breendonk wurde 1906 als Teil des Verteidigungsgürtels um Antwerpen errichtet. Am Anfang des Ersten Weltkriegs erlitt es schwere Zerstörungen und wurde in der Zwischenkriegszeit als Festung der belgischen Armee genutzt. Wenige Monate nach der Kapitulation Belgiens am 28. Mai 1940 erhielt die Festung die Funktion eines Gefängnisses und Auffanglagers, welches bis zur Befreiung im September 1944 insgesamt etwa 3.000 bis 3.600 Häftlinge durchliefen. Die Mehrheit der Gefangenen setzte sich aus Mitgliedern kommunistischer Widerstandsgruppen und anderer politischer Gegner sowie Bürger der Sowjetunion, die sich in Belgien aufhielten, zusammen. Viele von ihnen wurden in dem Lager durch Folter, Hinrichtungen und den rauen Lebensbedingungen ermordet oder in andere Konzentrationslager - zum Beispiel nach Buchenwald und Neuengamme – gebracht. Die erste Inhaftierung jüdischer Häftlinge erfolgte im September 1940. Sie wurden bis 1942 von den anderen Insassen getrennt untergebracht und anschließend zunächst in das Sammellager in Mechelen (frz.: Malines) verschleppt. Von dort aus erfolgte ihre Deportation in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Im Zuge der herannahenden alliierten Truppen kam es im August 1944 zur „Evakuierung“ Breendonks durch die deutschen Wachmannschaften. Die verbliebenen Gefangenen kamen in das Sammellager in Mechelen, von wo sie nach Deutschland und Polen weiterdeportiert wurden. Quelle: http://www.memorialmuseums.org/denkmaeler/view/106/Nationale-Gedenkstätte-Fort-Breendonk [Stand 01.08.2012] und http://www.ushmm.org/wlc/en/article.php?ModuleId=10005423 [Stand 01.08.2012].
1.1.4.0 Allgemeine Informationen Konzentrationslager Breendonk 1.1.4.1 Listenmaterial Breendonk 1.1.4.5 Nummernkartei Breendonk
Digitale Kopien der ITS Sammlung: Dokumentations- und Forschungszentrum über den Widerstand, Luxemburg,, Französisches Nationalarchiv, Paris,, Institut für nationales Gedenken, Warschau,, Staatsarchiv Belgien,, USHMM, Washington,, Wiener Library, London,, Yad Vashem, Jerusalem
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